How to live better

(soll down for English version)

HANDWERKSKAMMER HAMBURG 2013

Auf zehn gebrauchten Unterwäschestücken in den Farben beige, weiss und rosa sind mit schwarzem Stickgarn Lebensweisheiten von Hand gestickt. Die einzelnen Teile, als Gruppe an unsichtbaren Fäden zu einer Installation aufgehängt, erhalten so eine Leichtigkeit und scheinen gemeinsam durch den Raum zu fliegen.

Unterwäsche steht für den intimen und privaten Bereich des Menschen, sie ist die erste Kleidungsschicht auf der Haut. Die in dieser Installation ausgewählten Stücke muten erotisch wie unerotisch an. Der Betrachter kann sich die Sprüche anziehen im übertragenen Sinn, oder es bleiben lassen. Doch garantieren diese Weisheiten bei Beachtung im eigenen Leben eine Steigerung der Lebensqualität und auch im Sexualleben können sie hilfreich sein („Do one thing at a time“, „Smile“, „Be calm“, „Accept change as inevitable“, „Know the problem“, „Accept mistakes“…).

Die Installation „How to live better“ spielt mit dem Gegensatz von spontanen erotischen und animalischen Begierden im Kontext von Intimwäsche und den darauf gestickten Sprüchen, die den Betrachter eher auf die Ebene von Bewusstheit und Nachdenklichkeit bringen.

Welche Gefühle auch immer beim Betrachter überwiegen mögen – Belustigung, Neugier, Scham oder Nachdenklichkeit – ein Schmunzeln wird sich wohl keiner verkneifen können ob dieser skurrilen Allianz.

Material: Unterwäsche, Stickgarn

 

 

How to live better

Chamber of Crafts Hamburg 2013

On ten used underwear pieces in the colors beige, white and pink, wisdom is hand-embroidered with black embroidery thread.

The individual parts, suspended as a group on invisible threads for an installation, are given a lightness and seem to fly together through the room. Underwear stands for the intimate and private area of ​​people, it is the first layer of clothing on the skin. The pieces selected in this installation appear erotic as well as unerotic.

The viewer can attract the sentences in the figurative sense, or leave it at that. However, these wisdoms guarantee an increase in the quality of life in one’s own life and they can also be helpful in sexual life („Do one thing at a time“, „Smile“, „“, „Be calm“, „Accept change as inevitable“, „Know the problem „,“ Accept mistakes „…). The installation „How to live better“ plays with the contrast between spontaneous erotic and animal desires in the context of intimate laundry and the embroidered sentences  bring the viewer closer to the level of awareness and thoughtfulness.

No matter what feelings prevail among the viewer – amusement, curiosity, shame or thoughtfulness – no one will be able to resist a smile with this bizarre alliance.

Material: used clothing, embroidery thread